Eine einfache Meditationstechnik zum Stressabbau

von David Panek

Die Meditation ist ein sehr einfacher, angenehmer und zudem auch effektiver Weg, den Alltagsstress abzubauen und sowohl Körper als auch geist zu entspannen. Das schöne an der Meditation ist, dass sie von jedermann sehr einfach ohne einen Lehrer oder einen Kurs erlernt werden kann und es zudem sehr viele und zudem auch sehr unterschiedliche Techniken für das Meditieren gibt. In diesem Artikel möchten wir eine der wohl einfachsten und effektivsten Meditationstechniken vorstellen – die Atemmeditation.

 

Was ist die Atemmeditation?

Bei der Atemmeditation wird eigentlich nichts Weiteres getan, als der natürlich fließende Atem zu beobachten. Dies mag sich etwas banal anhören, jedoch erweist sich die Atemmeditation als ungemein effektiv, sofern sie regelmäßig durchgeführt wird. Durch die Atemmeditation wird der Körper auf sanftem Weg entspannt, der Geist kommt zur Ruhe und Stress wird sehr gut abgebaut. Zudem hilft die Atemmeditation allgemein auch bei verschiedenen Gesundheitsproblemen. Beispielsweise kann mithilfe der Meditation, wie auf der Seite Hot-Fit beschrieben, der Blutdruck gesenkt werden. Dies stellt natürlich nur ein Beispiel für die positive Wirkung der Meditation auf unsere Gesundheit dar und die Mediziner sind sich einig, dass Meditation bei ungemein vielen Gesundheitsproblemen helfen kann und zudem die Selbstheilungsprozesse im Körper unterstützt.

 

Wie kann ich die Atemmeditation durchführen?

 

Hier nun eine kurze Anleitung für die Atemmeditation zum Stressabbau:

1.    Entspannt liegen oder mit geradem Rücken sitzen (im Schneidersitz oder auf einem Stuhl).

2.    Ein paar mal tief durchatmen und dabei fühlen, wo sich im Körper Verspannungen befinden. Diese bewusst lösen, die Muskeln hierfür eventuell kurz anspannen und wieder loslassen. Den Atem in der Vorstellung zu diesen verspannten Körperregionen "lenken".

3.    Mit der Vorstellung die Luft beim Atmen verfolgen, wie sie durch die Nase eindringt, durch die Luftröhre gleitet und bis in die Lungen gelangt. Nach ein paar Atemzügen versuchen, mit dem Zwerchfell zu atmen, die Bauchdecke hebt und senkt sich sanft und der Atem wird immer ruhiger. Wichtig ist, den Atem natürlich geschehen zu lassen und nicht zu versuchen, ihn zu kontrollieren!

4.    Nun ist es an der Zeit, die Atemzüge im Geist zu zählen. Hierbei immer noch ganz natürlich mit dem Zwerchfell atmen. Das Zählen der Atemzüge erfolgt bei einatmen und wird von 1 bis 10 durchgeführt. Nach dem zehnten Atemzug wieder bei ein anfangen. Sobald beim Atemzählen Gedanken aufkommen, sollte man diese einfach weiterziehen lassen, wie Wolken am Himmel und den Geist sanft wieder auf das Atemzählen lenken. Das Aufkommen von Gedanken und geistiges Abschweifen ist ganz normal und immer wieder wird man über die 10 hinauszählen! Wichtig ist, immer wieder zum Atemzählen zurückzufinden und beim Überzählen einfach wieder bei 1 anfangen! Nichts erzwingen!

5.    Die Atemmeditation sollte mindestens 15 Minuten oder länger und auf jeden Fall regelmäßig durchgeführt werden. Beim Abschluss der Meditation langsam den Geist auf die Gegenwart zurücklenken und noch eine Weile entspannt sitzen/liegen bleiben. Erst dann sanft die Augen wieder öffnen.

Viel Erfolg

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

 

{ 0 Kommentare… füge jetzt einen hinzu }

Hinterlasse einen Kommentar

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: