Stress im Job

von David Panek

Immer mehr Menschen hierzulande klagen über Stress im Job. Die Ursachen hierfür können unterschiedlicher Natur sein. Man macht sich Sorgen ob die Arbeitsstelle sicher ist, Überstunden häufen sich an und die Anforderungen an die Arbeitnehmer steigen fortwährend. Hinzu kommen noch die ständigen Veränderungen in unserem Berufsleben, eine schlechte Auftragslage des Unternehmens oder es werden Umstrukturierungen im Unternehmen vorgenommen.

 

Mit dieser Situation auf Dauer umzugehen ist äußerst schwierig und sie wird als bedrohlich empfunden. Denn man beschäftigt sich mit Fragen wie zum Beispiel: Kann ich mit den Veränderungen in meinem Job Schritt halten? Was passiert wenn ich entlassen werde? Bekomme ich einen neuen Job? Man ist nur noch damit beschäftigt sich Sorgen zu machen und irgendwann kann dieser Zustand für die meisten Menschen unerträglich werden. Früher oder später stellt sich ein Gefühl der Hilflosigkeit und der Ohnmacht ein.

 

Die Folge ist Stress im Job!

 

Warum nimmt der Stress im Job immer mehr zu?

Unsere Gesellschaft und Arbeitswelt hat sich in den letzten 30 Jahren gravierend verändert. Die Arbeitnehmer von heute unterliegen einen ständigen Leistungsdruck, die Anforderungen an Flexibilität steigen und man muss nahezu rund um die Uhr erreichbar sein ob über das Handy oder Email. Demzufolge hat der Stress im Job in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen.

Laut einigen Studien leistet jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland mindestens zehn Überstunden wöchentlich und mehr als jeder zweite fühlt sich durch seine Arbeit gehetzt und gestresst. Die Umfragen zeigen auch, dass sehr viele Arbeitnehmer trotz Erkrankungen dennoch zur Arbeit gehen. Außerdem ist es ja mittlerweile bekannt, dass Stress zu psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel dem Burnout-Syndrom oder Depressionen führen kann.

Da es sich hierbei um ein immer größer werdendes Problem handelt, werden bereits jetzt schon Stimmen seitens der Politik nach einer Anti-Stress-Verordnung lauter.  

Viele Grüße

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{ 2 Kommentare… lies sie unten oder füge einen hinzu }

Kerstin Stengel August 8, 2012 um 14:05 Uhr

Vielen Dank für diesen interessanten Blogartikel, Herr Panek  – ergänzend hierzu kann ich allen Bloglesern hier ein ergänzendes Arbeitspapier zum Thema "Stress-Vermeidung" empfehlen, das man bei Anklicken meines Namens gratis anfordern kann.

Antworten

Ruediger Boettcher April 8, 2013 um 18:45 Uhr

Hallo David Panek (@d_panek bei Twitter),
sehr interessanter Artikel. Und genau, was mich derzeit beschäftigt. Die Überstunden halte ich für absolut sinnlos. Auch die Routine, um 40 "Normalstunden" zu füllen ist alles andere als zielorientiert. man muss die Zeit anwesend sein – und vor lauter selbsterstellter Aufgaben (inklusive Abarbeiten der Mailflut!) fehlt dann plötzlich die ZEIT für die eigentliche Arbeit.
Der Autor Timothy Ferriss beschreibt in seinen Buch "Die 4-Stunden-Woche", wie man den ganzen Verwaltungsaufwand radikal reduzieren kann (er übertreibt, aber Routinearbeiten z.B. als Buchhalterkönnen durchaus halbiert werden). Schwer wird es, den Arbeitgeber zu überzeugen, dass eine Anwesenheitspflicht aus genannten Gründen niemandem nützt. Heimarbeit mit Anwesenheitszeiten ist die produktivste Lösung.
Nach der Politik zu rufen ist sinnlos. Die läuft hinterher. Nein! Hinkt hinterher. Eine Verordnung, sei es von der Politik oder als letzte Rettung vom Arzt entmündigt uns. Leider ist es mit dem Umdenken noch nicht sehr weit. Ich würde mir gerade für Büro- und Verwaltungsarbeit mehr selbstverantwortliches Arbeiten wünschen. Wenn ich ein Ergebnis abliefern muss statt Anwesenheitspflicht. ist allen geholfen.
Und so wird es kommen. Garantiert. Viele Grüße von @chippyonline
 
 
 
 

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