Stress und Burnout

von David Panek

Burnout ist nichts weiter als die Folge vom Stress im Berufsalltag.

Das Gefühl zu haben die Grenzen der Leistungsfähigkeit überschritten zu haben, Energielos zu sein, das Gefühl zu haben völlig überlastet zu sein und dem ständigen Stress und Druck nicht mehr gewachsen zu sein.

So beschreiben viele Menschen die vom Burnout betroffen sind Ihren Gemütszustand.

 

Was ist ein Burout-Syndrom?

Beim Burnout-Syndrom handelt es sich um einen Zustand geistiger Erschöpfung, einen starken Abbau der Leistungsfähigkeit und des Gefühls total ausgebrannt zu sein. Laut Ärzten und Psychologen wird der Burnout durch einen über einen längeren Zeitraum anhaltenden Stress ausgelöst, bei dem die Betroffenen keine Möglichkeit sehen um eine Besserung Ihres seelischen Gleichgewichts wieder erreichen zu können. Der Burnout ist letztendlich das Endstadium eines schleichenden Prozesses der zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führt.

Burnout-Syndrom Symptome

Beim Burnout-Syndrom können über einen längeren Zeitraum sowohl die  psychischen Symptome, als auch physischen Beschwerden auf eine unterschiedliche Art und Weise auftreten. Nicht zuletzt treten diese Symptome in Kombination miteinander auf.

 

Burnout und die möglichen Psychischen Symptome

  • Kraftlosigkeit
  • Gleichgültigkeit
  • Frustration und Gereiztheit
  • Depressionen
  • Innere Unruhe und das Gefühl des Versagens
  • Verlust der Lebensfreude
  • Stressanfälligkeit
  • Sich täglich überwinden zu müssen um zur Arbeit gehen zu müssen
  • Panik und Angstzustände

 

Burnout und die möglichen Physischen Symptome

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Magen und Darm Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Schlafstörungen
  • Sexuelle Probleme
  • Anfälligkeit für Erkrankungen
  • Herzprobleme
  • Erhöhter Cholesterinspiegel

 

Dem Burnout vorbeugen

Bei Burnout gefährdeten Menschen ist Ruhe und Entspannung enorm wichtig. Vor allem sollte man aber ein wenig Abstand vom stressigen Arbeitsalltag gewinnen und sich mit den Dingen beschäftigen die einem viel Freude und Spaß bereiten wie  z.B.: Sport, Wellness, Musik oder Freizeit. Es gibt einige sehr effektive Entspannungstechniken die angewendet werden können. Lernen Sie eine dieser Entspannungstechniken um Gelassenheit, Zufriedenheit, Wohlbefinden und innere Ruhe zu finden.

Des Weiteren sollten Sie die Stressfaktoren am Arbeitsplatz erkennen und wirksam bekämpfen. Hierbei spielt eine gezielte Stressbewältigung eine sehr große Rolle. Als letztes Mittel sollten Sie nicht zögern Ihren Arbeitsplatz zu wechseln.

Nicht zuletzt sollten Sie sich nicht scheuen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn ein Burnout-Syndrom verschwindet nicht einfach von heute auf morgen. Hören Sie also auf die Warnsignale Ihres Körpers um rechtzeitig gegenzusteuern.

Viele Grüße

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{ 2 Kommentare… lies sie unten oder füge einen hinzu }

James Oktober 8, 2012 um 09:55 Uhr

Ohne professionelle Hilfe (muss kein Therapeut sein) wird es nicht funktionieren, selbst aus einem Burnout rauszukommen, denn meist sieht man selbst keinen Ausweg und kann nicht selbst die "Leine" ziehen – dafür braucht es klare Worte einer anderen Person. Man steckt in einer Art Tunnel und sieht kein Licht mehr!

Vielen Dank für diese Aufklärung mit diesem Artikel.
James

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gesund abnehmen März 29, 2013 um 17:20 Uhr

Die Schwierigkeit beim "Burnout" ist die Abgrenzung zur Depression. Der Begriff Burnout wird schon seit den 1970ern benutzt und hat nun neue Popularität erlangt. Der Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen wurde mehrfach untersucht. Dabei konnte schon in den 80er Jahren gezeigt werden, daß hier eher der Hang zur Depression ausschlaggebend ist, ein Burnout zu entwickeln (Scott T. Meier The construct validity of burnout, in: Journal of Occupational Psychology, vol. 57, issue 3, pages 211–219, September 1984), Ein direkter Kausalzusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und dem Syndrom wurde nicht gefunden.

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